Mord an einer Schwangeren - wen juckts?
Am vergangenen Mittwoch wurde eine 32 Jahre alte, schwangere Apothekerin aus Alexandria von einem 28 Jahre alten Russland-Deutschen im Dresdener Gerichtssaal mit 18 Messerstichen getötet.
Die Gerichtsverhandlung war eine Berufungsverhandlung, welche durch eine Anklage der Zeugin in erster Instanz zur Verurteilung führte.
Der Grund der Anzeige war, dass die Ermordete mit ihrem Sohn auf einem Spielplatz war und den 28-jährigen Mann fragte, ob er die Schaukel für ihren Sohn räumen könne. Dieser beleidigte sie daraufhin als Kopftuch tragende Terroristin.
Ihr ebenfalls aus Ägypten stammender Ehemann wurde beim Übergriff im Gerichtssaal ebenfalls schwer verletzt. Jedoch nicht “NUR” durch den Mörder seiner Frau, sondern der dazugerufene Polizist schoss auch noch auf auf ihn (Ob der Polizist einen Menschen mit arabischen Gesichtszüge automatisch als “DEN BÖSEN” identifiziert ist nicht bekannt). Der 3 jährige Sohn war während des gesamten Vorganges anwesend. Er sah die Ermordung seiner Mutter, die Messerstiche auf seinen Vater und den Schuss eines Polizist auf den verletzten Vater.
http://www.lvz-online.de/aktuell/content/102473.html
http://www.zeit.de/online/2009/28/mord-im-gerichtssaal
http://www.ad-hoc-news.de/einen-zweite-zusammenfassung-neu-mehr–/de/Politik/20319162
In Deutschland liess man die ganze Geschichte mit folgender Pressemeldung in der Bedeutungslosigkeit versinken….
Dresden (dpa) - Bluttat im Dresdener Landgericht: Mitten in einer Gerichtsverhandlung hat ein Angeklagter eine Zeugin erstochen. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der Täter, der nach einer Verurteilung wegen Beleidigung Berufung eingelegt hatte, wurde sofort überwältigt. Dabei sei auch ein Schuss gefallen, so die Staatsanwaltschaft. Der Angeklagte hatte im August 2008 auf einem Spielplatz eine Frau beschimpft. Er war dafür zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Darüber sollte heute erneut entschieden werden.
Traurig, traurig…
11 Juli 2009 um 07:29
Ein Opfer fremdenfeindlicher Hetze…
Die Tatsache, dass so etwas geschehen kann ist schon schlimm genug. Dass auch noch versucht wurde den Vorfall mit einer eher lapidaren Agenturmeldung tot zu schweigen, setzt dem Ganzen die Krone auf!
Dies hier ist der Wortlaut der ursprüng…